Neuer Pfarrer in Wassermungenau

Am 14.10.2018 wurde Herr Pfarrer Thomas Lorenz in Wassermungenau als neuer Pfarrer eingeführt.

Pfr. Thomas Lorenz

Hier stellt er sich vor:

Ich heiße Thomas Lorenz, bin am 26. Juni 1965 geboren. Aufgewachsen bin ich in Velden a. d. Pegnitz. Nach dem Abitur am Paul-Pfinzing-Gymnasium in Hersbruck und einem diakonischen Jahr in einem Alten- und Pflegeheim studierte ich evangelische Theologie in Neuendettelsau und Erlangen. Mein Vikariat absolvierte ich in Landshut. Dort lernte ich auch meine Frau Conny kennen, die dort als Kinderkrankenschwester arbeitete und mit der ich seit 1995 glücklich verheiratet bin. Am 16. Juli 1995 wurde ich in Geroldsgrün/Ofr. zum geistlichen Amt ordiniert und war dann dort vier Jahre Pfarrer z. A. In den Landkreis Roth kam ich im September 1999, wo ich in der Kirchengemeinde Eysölden und seit 2008 auch in der Kirchengemeinde Offenbau zuletzt als Pfarrer wirkte.
Erstmals seit vielen Jahren wird also in Ihr wunderschönes, frisch saniertes Pfarrhaus eine Pfarrfamilie einziehen. Unsere älteste Tochter, Deborah (21 Jahre), bleibt in Eysölden wohnen, wird aber als Erzieherin im Kindergarten in Georgensgmünd arbeiten und wohl sicher auch öfter mal in Wassermungenau zu sehen sein. Mit ins Pfarrhaus ziehen natürlich meine Frau Conny, unsere Tochter Tabea (20 Jahre), die eine Ausbildung zur Ergotherapeutin in Nürnberg absolviert, unser Sohn Noah (17 Jahre), der mit der Ausbildung zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger in Regensburg beginnt, und unser Jüngster, Josia (12 Jahre), der in die 6. Klasse geht.
19 Jahre in einer Kirchengemeinde machen den Abschied von Eysölden nicht leicht, zumal wir uns – auch als Familie – hier sehr wohlgefühlt haben. Und wenn ich diese Zeilen schreibe, ist genau dieses Abschiednehmen angesagt. Trotzdem war es eine bewusste Entscheidung, mich auf die Pfarrstelle Wassermungenau zu bewerben. Und so will ich – wollen wir! – voller Zuversicht auf das Neue blicken, das uns erwartet, auf Begegnungen mit Ihnen, auf schöne Gottesdienste und Andachten, die wir miteinander feiern, Musik und Singen zur Ehre Gottes, Freud und Leid,
das wir miteinander teilen, miteinander und füreinander Beten, dass Gottes Wort reichlich unter uns wohne, es uns Wegweisung gibt, uns tröstet, ermahnt und korrigiert …
Schon immer hat mir mein Konfirmationsspruch viel bedeutet, zumal er im Zusammenhang mit dem Aufbruch, auf Gottes Ruf hin Neues zu wagen, seinen Ursprung hat – ist es doch das Wort, das der lebendige Gott dem Abraham zusagt, als er ihn in ein neues Land ruft: „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein“ (1. Mose 12, 2). Ich wünsche und bete, dass Gott seinen Segen zu unserem Neuanfang und zu meinem Dienst in Ihrer Gemeinde gibt und sich mein Konfirmationsspruch auch in der Kirchengemeinde Wassermungenau immer wieder neu bewahrheitet. Ein – mittlerweile auch nicht mehr ganz – neues Lied nimmt diesen Gedanken auf: „Nimm ein, nimm ein das gute Land, das Gott dir gibt, und lass dein Leben vor Ihm sein so angenehm, dass der Herr sich dran freut.“
Ihr Pfarrer Thomas Lorenz