Vestenberg

Zur Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Vestenberg gehören die vier Ortschaften Adelmannssitz, Frohnhof, Külbingen und Vestenberg mit insgesamt 450 Gemeindegliedern. Früher bildeten diese vier Orte auch die eigenständige politische Gemeinde Vestenberg, die sich 1978 im Rahmen der Gemeindereform der Gemeinde Petersaurach angeschlossen hat.

Kontakt:
Evang.-Luth. Pfarramt Vestenberg
Brauhausstraße 22
91580 Petersaurach-Vestenberg
Tel: 09802 7451
E-Mail: pfarramt.vestenberg@t-online.de

Pfarrerin Ulrike Hansen

Pfarramtssekretärin: Monika Einzinger
Bürostunden: donnerstags 13:00 – 16:00 Uhr
 
Unsere Bankverbindung für Spenden:
IBAN: DE 91 7656 0060 0003010910

Mesner: Anneliese und Werner Böhm

Gruppen und Kreise:
Kindergottesdienst: Ulrike Horneber
Kreis 60 plus: Gertraud Götz, Christa Ziegler

Gottesdienst: Sonntags 9 Uhr; am letzten Sonntag im Monat 10 Uhr.

Ortsansicht von Vestenberg

Vestenberg kann auf eine recht lange Geschichte zurückblicken. Die bisher vorliegende erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1182. Überlieferungen zu den Herren von Vestenberg und ihrer Burg reichen jedoch schon in das erste Jahrtausend zurück. Und wo die Ritter waren, da waren auch die Pfaffen nicht weit. Zur Burg gehörte deswegen auch eine Kapelle, die dem Heiligen Laurentius geweiht wurde und von den Herren von Vestenberg und von deren Nachfolgern als Eigenkirche unterhalten wurde.

St. Laurentiuskirche VestenbergInnenansicht der St. Laurentiuskirche
Nachdem sich diese erste Kapelle in einem sehr schlechten baulichen Zustand befand, ließ der damalige Burgherr, Ritter Conrad von Eyb, im Jahr 1466 unterhalb der Burg ein neues Kirchlein errichten. Gleichzeitig stiftete er dazu eine „ewige Messpfründe und Kaplanai“. Unter der Kapelle soll sich eine bisher nicht wieder entdeckte Gruftanlage befinden.
Die Reformation kehrte schon sehr früh in Vestenberg ein. In Kirchenchroniken ist nachzulesen, dass sich die Vestenberger bereits 1529 der neuen Bewegung von Martin Luther zugewandt hatten.
Nach etlichen Widrigkeiten wurde in den Jahren 1890/1891 im Bereich der früheren Burganlage ein neues Gotteshaus im neugotischen Stil errichtet. Die Einweihung erfolgte am 16. August 1891, dem Sonntag nach Laurenzi. Der Tradition folgend wurde auch diese Kirche dem Heiligen Laurentius geweiht. Es folgte die Anlage des Friedhofs.
Die 1466 erbaute Kapelle wurde von 1894 bis 1967 als Schulhaus genutzt; heute dient sie als vielfältig und gerne gebrauchtes Gemeindehaus. Kirche, Kapelle und Friedhof thronen als harmonisches Ensemble malerisch gelegen über dem beschaulichen Tal der Rippach.
 
Gemeindehaus Vestenberg (1466)
 
 
Gemäß der Pfarrchronik ist Vestenberg seit 1578 eine eigenständige Pfarrei; vorher gehörte sie zum Pfarrsprengel Petersaurach. Bis zur Gegenwart ist Vestenberg mit einer eigenen Pfarrstelle besetzt, die in 2003 auf eine 0,5-Stelle reduziert wurde.
 
Wichtiger Bestandteil der Kirchengemeinde ist der 1967 gegründete Posaunenchor. Fähige, engagierte Chorleiter und Bläser sowie beständiger Bläsernachwuchs gewährleisten dessen beachtliche musikalische Qualität.
Bis zum Jahr 2011 gehörte Vestenberg zum Dekanat Ansbach. Mit dem Wechsel in das Dekanat Windsbach konnte die Eigenständigkeit als Kirchengemeinde erhalten und die Weiterbesetzung der Pfarrstelle erreicht werden. So musste auch das Pfarrhaus in Vestenberg nicht geschlossen werden, wie es zwischenzeitlich geplant war.
Zu den gemeindlichen Liegenschaften gehört neben der Kirche, dem Friedhof und der Kapelle das in 1985 neu errichtete und in 2012 frisch renovierte Pfarrhaus. Zum Pfarrhaus gehören ein großer, zentral im Ort gelegener Garten und kleinere landwirtschaftliche Flächen.
 
In der Gemeinde gibt es ein Team für den Kindergottesdienst. Der Kindergottesdienst findet 14 täglich parallel zum Gottesdienst statt. 2-3-mal im Jahr wird im Team ein Familiengottesdienst oder eine besondere Aktion zu einem biblischen Thema gestaltet. Zum Kinderbibeltag im Juli sind alle Kinder der Gemeinde herzlich eingeladen.
 
Der Kreis 60 plus richtet sich überwiegend an unsere älteren Gemeindeglieder. Themen wie Aktivitäten und Gesundheit im Alter, Nahrung und Welternährung, die fränkische Heimat u. v. m. stehen im Mittelpunkt der monatlichen Treffen des Kreises 60 plus.